Karlsfeld, 28. September 2026. Das Bündnis der Partnerschaft für Demokratie (PfD) kam erneut im Karlsfelder Rathaus zusammen. Die 17 Mitglieder – von Jugendrat Karlsfeld und DPSG-Pfadfindern über die Gemeindeverwaltung bis zu Seniorenbeirat und Behindertenbeauftragtem – setzen das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ vor Ort um. Ziel: Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Neue Projekte beschlossen
Nachdem der Kreisjugendring Dachau im September die Trägerschaft der Offenen Ganztagsschule (OGTS) übernommen hat, werden deren Räumlichkeiten in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit den Schüler:innen gestaltet. Dafür stellte das Bündnis 1.500 Euro bereit. Zusätzlich unterstützt die PfD Lehrkräfte des Gymnasiums Karlsfeld im zertifizierten Ausbildungslehrgang „ClearVision“: Sie lernen, demokratiefeindliche Tendenzen frühzeitig zu erkennen, Radikalisierung und Diskriminierung vorzubeugen und Schüler:innen Beziehungs- und Orientierungshilfe zu bieten. Hierfür wurden 1.900 Euro bewilligt. Die bereits geförderten Projekte „LevelUp“ und „Sicher Feiern“ erhielten Aufstockungen von 1.600 bzw. 1.110 Euro – für Empowerment-Workshops und Awareness-Schulungen, die Jugendliche und Ehrenamtliche befähigen, sich gegen Diskriminierung, Rassismus und Menschenfeindlichkeit einzusetzen.
Damit sind die Mittel aus der ersten Sitzung (rund 15.000 Euro für sieben Projekte, siehe https://www.kjr-dachau.de/politik-beteiligung/pfd-karlsfeld/projekte) und der jetzigen Sitzung vollständig vergeben.
„Demokratie lebt vom Mitmachen – und mit der vollständigen Vergabe unserer Fördergelder investieren wir direkt in gelebte Partizipation, Haltung und ein starkes, gemeinschaftliches Miteinander in Karlsfeld“, betont Manuel Liebig, Koordinator der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Dachau und Karlsfeld.
Gemeinsames Leitbild weiterentwickelt
Im Rahmen der Sitzung entwickelte das Bündnis zudem sein Leitbild weiter: Vernetzung, Demokratieförderung, Partizipation und eine vielfältige Zivilgesellschaft – bei stets respektvollem und wertschätzendem Umgang. Künftig sollen Barrierefreiheit und Teilhabe ausgebaut, Jugendliche früh für Engagement gewonnen und kulturelle Vielfalt gefördert werden, um extremistischen Tendenzen entgegenzuwirken.
Ausblick
Mit dem Abschluss des Förderjahres 2026 steht fest: Die PfD Karlsfeld bleibt auch künftig eine Stütze für lokale Initiativen und wird den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch kontinuierliche Projektförderung weiter ausbauen.






