Was machen wir denn jetzt – Erkennen und Umgehen mit (extrem) rechten und menschenfeindlichen Vorfällen an Schulen

Hakenkreuze auf Schultischen, rassistische Sprüche im Klassenchat, gezielte Provokation im Unterricht: Extrem rechte und menschenfeindliche Vorfälle sind keine Einzelfälle an Schulen und anderen Einrichtungen. Im Input der Mitarbeiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern (MBR) werden wir uns mit Strategien, Strukturen und aktuellen Erscheinungsformen der extremen Rechten auseinandersetzen, um eine Grundlage zum aktiven Einstehen für eine demokratische und menschenfreundliche Schule zu legen.


Im Anschluss werden den persönlichen Erfahrungen der Teilnehmenden und den Berührungspunkten mit dem Thema extreme Rechte im beruflichen Kontext Raum gegeben. Dabei kann über Befürchtungen, Herausforderungen, Grenzen und Möglichkeiten im Alltag gesprochen werden. Anhand der eigenen Praxisbeispiele entwickeln die Teilnehmenden zusammen mit den Workshopleitenden der Familien-, Umfeld- und Elternberatung zu Rechtsextremismus (F.U.E.R.) Strategien und Möglichkeiten zu intervenieren.

Referent:innen von Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Bayern-Süd und F.U.E.R. – Familien-, Umfeld- und Elternberatung zu Rechtsextremismus

Über:
Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern unterstützt alle die sich in Bayern mit Rechtsextremismus auseinandersetzten müssen oder wollen.
Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus und Verschwörungserzählungen – menschenverachtende Einstellungen und Verhaltensweisen sind Alltag. Sie stellen eine ernsthafte Bedrohung und Herausforderung für Betroffene und die demokratische Gesellschaft dar. Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern unterstützt kostenfrei und vertraulich alle, die diesen Herausforderungen begegnen und sich dagegen engagieren wollen.
Die Anlässe, mit denen sich Beratungsnehmende an die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus wenden, sind vielfältig. Die Beratung erfolgt daher immer individuell und als gemeinsamer Prozess mit Ihnen. Die Mobile Beratung berät und unterstützt Sie telefonisch, online­ oder vor Ort.

Die Familien-, Umfeld- und Elternberatung zu Rechtsextremismus (F.U.E.R.) berät und unterstützt bayernweit Privatpersonen, die in ihrem nahen sozialen oder familiären Umfeld mit Personen konfrontiert sind, die sich (extrem) rechts orientieren. Zudem berät und unterstützt F.U.E.R. (sozial)pädagogische Fachkräfte im beruflichen Kontext, die sich in dieser Situation befinden. Zusätzlich begleitet die F.U.E.R.-Distanzierungsarbeit Menschen, die sich von eigenen (extrem) rechten Orientierungen distanzieren wollen.
Als Fachstelle bietet F.U.E.R. Expertise zu einem möglichen pädagogischen Umgang mit den betreffenden Personen, zur Strategieentwicklung von pädagogischen Einrichtungen oder zu Themen, die für das Berufsfeld im Zusammenhang mit Rechtsextremismus relevant sein können (z.B. Kinderschutz in neonazistischen Familien).


Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Termin
Mi, 01.07.2026, 13:30 – 17:30 Uhr
Termin im Kalender speichern (ICS)

Ort
Max-Mannheimer-Studienzentrum, Seminarraum 1

kostenlos

Ansprechpartner für Rückfragen:
Manuel Liebig, manuel.liebig@kjr-dachau.de, 0176/73235404

Anmeldeschluss: Di, 30.06.2026 12:00 Uhr

Jetzt anmelden!