Workshop-Angebote des Runden Tisches gegen Rassismus Dachau e.V.
für weiterführende Schulen im Landkreis Dachau

Wir bieten Ihnen folgende Workshops an, die Sie kostenfrei buchen und an Ihrer Schule durchführen können:

Workshop 1

„Rekrutierungsstrategien des Rechtsextremismus und Rechtspopulismus“

Referent: Felix Benneckenstein, Aussteigerhilfe Bayern
Zeitraum: 18.07. – 28.07.2017, 23.10. – 27.10.2017 oder 18.12. – 22.12.2017. An dem Workshop (inkl. Filmvorführung) können bis zu drei Klassen gleichzeitig teilnehmen
Dauer: Vier Schulstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Drei Workshopeinheiten.

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Zunächst wird der Dokumentarfilm „Brennpunkt München“ gezeigt. Im Anschluss daran wird Benneckenstein – selbst bekannter Aussteiger aus der Nazi-Szene – mit den Schülerinnen und Schülern über den Film diskutieren und erzählen mit welchen Mitteln er in diese Zusammenhänge gelockt wurde und wie es ihm gelang wieder auszusteigen. Daraufhin können die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen und anhand seiner Schilderung lernen, wie weit die Neonazi-Szene in Wirklichkeit von ihren selbst propagierten Idealen entfernt ist und wie mühsam und gefährlich ein Ausstieg aus der Szene ist.
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Workshop 1

„Anti-Cybermobbing Workshop“

Referenten: Café Netzwerk
Zeitraum: 15.03. – 30.11.2019
Dauer: Vier Schulstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Bereits ausgebucht!

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Cybermobbing unter Jugendlichen hat sich in den letzten Jahren zu einem großen Problem entwickelt. Die psychischen Auswirkungen für Betroffene können mitunter dramatisch sein und das Leben erheblich beeinträchtigen oder sogar gefährden, wie tragische Fälle von Kindern und Jugendlichen zeigen, die aufgrund von Cybermobbing Suizid begangen haben. Eine Prävention von Cybermobbing ist vor diesem Hintergrund wichtiger denn je. Mit unterschiedlichen Methoden und Materialien führen wir Kinder- und Jugendliche in die Thematik Cybermobbing ein, um sie für einen verantwortungsbewussten Umgang im Miteinander zu sensibilisieren. Das Ziel des Workshops ist es, einen gemeinsamen Kodex mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erstellen. Sie lernen zu analysieren wo der Spaß aufhört und wo Mobbing anfängt.

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Workshop 2

„Sexuelle Minderheiten, Diskriminierung und Coming-out“

Referenten: Diversity@school
Zeitraum: 15.03. – 30.11.2019
Dauer: Zwei Schulstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Eine Workshopeinheit.

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Hauptbestandteil eines Schulbesuchs sind die Fragen der Schülerinnen und Schüler, die altersgerecht, oftmals autobiographisch und immer pädagogisch verantwortlich beantwortet werden. Dabei geht es hauptsächlich um Themen aus dem alltäglichen Leben, um der nach wie vor vorhandenen Ablehnung und Diskriminierung von Menschen mit anderen, nicht-heterosexuellen Orientierungen zu begegnen. An dem Workshop kann eine Klasse teilnehmen. In einer offenen Gesprächs- und Diskussionsrunde im Stuhlkreis sollen unter anderem auch Vorurteile z.B. gegenüber Homosexuellen zur Sprache kommen und diesen begegnet werden. Daher sollen Lehrkräfte nicht am Workshop teilnehmen, um Offenheit der Gesprächsteilnehmer zu gewährleisten. Diversity@school arbeitet jungen ausgebildeten Referent*innen nach dem Peer-to-peer Konzept. Weitere Informationen zu dem Anbieter finden Sie hier:
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Workshop 3

„Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“

Referenten: Netzwerk Politische Bildung Bayern
Zeitraum: 15.03. – 30.11.2019. An dem Workshop kann eine Klasse teilnehmen.
Dauer: Drei Schulstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Drei Workshopeinheiten.
Hinweis: Bei der Anmeldung bitte steinbauer@kjr-dachau.de in CC setzen.

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Kritik ist ein sehr wichtiger Bestandteil in einer Demokratie. Sofern man jedoch ernst genommen werden und populistischen Äußerungen etwas entgegensetzen will, sollte man nicht selbst platte Parolen verwenden. Stattdessen sollte man mit Verstand und guten Argumenten für eine demokratische politische Kultur streiten. Das Argumentationstraining hilft, die eigene politische Urteilsfähigkeit weiterzuentwickeln und die individuelle politische Handlungsfähigkeit auszubauen.
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Workshop 5

„Dem Populismus Paroli bieten! Ein Argumentationstraining gegen rechte und fremdenfeindliche Parolen“

Referent: Dr. Alexander Klier (Social Learning Consultant bei der Firma Beck et al. Services)
Zeitraum: 17.07. – 28.07.2017, 23.10. – 27.10.2017 oder 18.12. – 22.12.2017
Dauer: Drei Doppelstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Eine Workshopeinheit.

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Dieses Argumentationstraining bietet eine „Handlungsanleitung“, wie man in verschiedenen Situationen mit rechtspopulistischen Parolen umgehen kann. Es geht dabei nicht um die Inhalte dieser Parolen, sondern um die (richtige) Art und Weise, im persönlichen Gespräch dagegen anzugehen. Was ist ein Argument? Was zeichnet dagegen rechtspopulistische bzw. flüchtlingsfeindliche Parolen aus? Und: wie kann man diesen erfolgreich entgegentreten? Rechte Meinungen und fremdenfeindliche Positionen tauchen mittlerweile sehr oft in Diskussionen oder unvermittelt im Rahmen von Seminaren auf. Darauf sofort, eindeutig und treffend reagieren zu können, wünschen sich viele. In diesem Workshop soll auf eine solche Situation vorbereitet werden. Verbunden mit Möglichkeiten, aktiv in das Gegen-Argumentieren einzutreten.
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Workshop 4

„Hassrede und Fake-News im Internet – Erkennen – und Intervenieren“

Referent: Die Pastinaken
Zeitraum: 15.03. – 30.11.2019.
Dauer: Drei Schulstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 9. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Vier Workshopeinheiten.

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Ob Rassismus, Antisemitismus, Homophobie oder andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit: Hassrede ist im Internet ein weit verbreitetes Phänomen und findet oftmals in den Sozialen Medien statt. Zudem finden sich immer mehr Fake-News im Internet. Wie können Schüler/-innen jedoch auf diese Phänomene reagieren? In dem präventiven Workshop lernen sie Hassrede und Fake-News zu erkennen und erfahren, wie man mit passender Gegenrede dagegen vorgehen kann.
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Workshop 7

„Rechtsextremismus erkennen – Symbole, Jugendkultur und Musik“

Referent: Johannes Scholz, Fachinformationsstelle Rechtsextremismus
Zeitraum: 23.10. – 27.10.2017 oder 18.12. – 22.12.2017
Dauer: Drei Doppelstunden an einem Schultag.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 9. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Eine Workshopserie.

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Die Workshops umfassen die drei folgenden Themen und finden an einem Tag aufeinander aufbauend statt.

Thema 1: Rechte Codes & Kleider und Symbole
Der Neonazi von heute trägt schon lange keine Bomberjacke und Springerstiefel mehr. Die rechte Szene nutzt zunehmend eigene Labels und Symbole, die erst auf den zweiten Blick als rechts zu erkennen sind. Im Workshop werden verschiedene rechte Codes und Symbole erläutert. Ziel ist es, Jugendliche über das Versteckspiel der Neonazis aufzuklären.

Thema 2: Rechte Jugendsubkulturen und Lebenswelten
In den Medien wird nach wie vor das Bild eines glatzköpfigen Neonazi-Skinheads vermittelt, wenn über rechte Übergriffe oder Straftaten berichtet wird. Doch längst haben sich neben diesem Stereotyp weitere Formen rechter Jugendkulturen entwickelt, deren Ziel es ist bereits vorhandene Jugendkulturen zu unterwandern und mit rechten Inhalten zu besetzen.

Thema 3: Musik als Einstiegsdroge – Rechte Musik von Grauzone bis Nazi-Metal
„Nur weil ich stolz auf Deutschland bin, bin ich noch lang kein Nazi“. Solche oder ähnliche Statements bekommt man mittlerweile des Öfteren von Anhänger*innen der sogenannten Grauzone an den Kopf geworfen. Ist dieses Phänomen um den großen Protagonisten „Frei.wild“ und den vielen weiteren Bands im Fahrwasser des Deutschrocks nur ein harmloser Trend oder wird hier der Weg für durchaus radikalere Bands geebnet? Neben dem Thema Grauzone sollen in diesem Workshop auch weitere Spielarten verschiedener rechtsextremer subkultureller Musikrichtungen besprochen werden.

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Online-Anmeldung

Die Teilnehmendenzahl für die Workshops ist auf 20 Personen beschränkt, eine Voranmeldung ist erforderlich. Eine frühzeitige Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl zu empfehlen.
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Der Teilnehmendenbeitrag von 5 Euro wird für die Verpflegung während der Veranstaltung erhoben. Der Unkostenbeitrag wird bei der Veranstaltung entrichtet.

Alle Veranstaltungen finden im Max Mannheimer Studienzentrum, Rosswachstr. 15 in Dachau statt. (Bus 726 vom Bahnhof Dachau, Haltestelle: John-F.-Kennedy-Platz)

Zum Buchungsvorgang

Anhand der oben stehenden Links zur Anmeldung buchen sie verbindlich die jeweiligen Workshops an den gewünschten Tagen direkt beim Anbieter. Mit diesem klären sie auch die organisatorischen Details ab. Bei der Beschreibung jedes Workshopangebots sehen sie zudem, wie viele derzeit noch verfügbar sind.

Letztmöglicher Termin für Workshopdurchführung: 30.11.2019

Kostenträger: Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Dachau
Projektdurchführung: Runder Tisch gegen Rassismus Dachau e.V. und Kreisjugendring Dachau

Ansprechpartner

Stefanie Steinbauer
Pädagogische Mitarbeiterin
Partnerschaft für Demokratie
Mittermayerstraße 22-24
85221 Dachau
Tel. 08131-35678-20
Fax 08131-35678-99
steinbauer•kjr-dachau,de