Workshop-Angebote des Runden Tisches gegen Rassismus Dachau e.V.
für weiterführende Schulen im Landkreis Dachau

Wir bieten Ihnen folgende Workshops an, die Sie kostenfrei buchen und an Ihrer Schule durchführen können:

Workshop 1

„Rekrutierungsstrategien des Rechtsextremismus und Rechtspopulismus“

Referent: Felix Benneckenstein, Aussteigerhilfe Bayern
Zeitraum: 18.07. – 28.07.2017, 23.10. – 27.10.2017 oder 18.12. – 22.12.2017. An dem Workshop (inkl. Filmvorführung) können bis zu drei Klassen gleichzeitig teilnehmen
Dauer: Vier Schulstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Drei Workshopeinheiten.

Online-Anmeldung

Zunächst wird der Dokumentarfilm „Brennpunkt München“ gezeigt. Im Anschluss daran wird Benneckenstein – selbst bekannter Aussteiger aus der Nazi-Szene – mit den Schülerinnen und Schülern über den Film diskutieren und erzählen mit welchen Mitteln er in diese Zusammenhänge gelockt wurde und wie es ihm gelang wieder auszusteigen. Daraufhin können die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen und anhand seiner Schilderung lernen, wie weit die Neonazi-Szene in Wirklichkeit von ihren selbst propagierten Idealen entfernt ist und wie mühsam und gefährlich ein Ausstieg aus der Szene ist.
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Workshop 2

„Sexuelle Minderheiten, Diskriminierung und Coming-out“

Referenten: Aufklärungsprojekt München e.V. / Diversity@school
Zeitraum: 23.10. – 27.10.2017 oder 18.12. – 22.12.2017
Dauer: Zwei Schulstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Vier Workshopeinheiten.

Online-Anmeldung

Hauptbestandteil eines Schulbesuchs sind die Fragen der Schülerinnen und Schüler, die altersgerecht, oftmals autobiographisch und immer pädagogisch verantwortlich beantwortet werden. Dabei geht es hauptsächlich um Themen aus dem alltäglichen Leben, um der nach wie vor vorhandenen Ablehnung und Diskriminierung von Menschen mit anderen, nicht-heterosexuellen Orientierungen zu begegnen. An dem Workshop kann eine Klasse teilnehmen. In einer offenen Gesprächs- und Diskussionsrunde im Stuhlkreis sollen unter anderem auch Vorurteile z.B. gegenüber Homosexuellen zur Sprache kommen und diesen begegnet werden. Daher sollen Lehrkräfte nicht am Workshop teilnehmen, um Offenheit der Gesprächsteilnehmer zu gewährleisten.

Weitere Informationen zu den beiden Anbietern finden Sie hier:
aufklaerungsprojekt-muenchen.de / diversityatschool.de

Workshops 3 + 4

„Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“

Referenten: Netzwerk Politische Bildung Bayern
Zeitraum: 17.07. – 28.07.2017, 23.10. – 27.10.2017 oder 18.12. – 22.12.2017. An dem Workshop kann eine Klasse teilnehmen.
Dauer Workshop 3: Zwei Schulstunden.
Dauer Workshop 4: Drei Schulstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit Workshop 3: Drei Workshopeinheiten.
Verfügbarkeit Workshop 4: Zwei Workshopeinheiten.

Online-Anmeldung Workshop 3
Online-Anmeldung Workshop 4

Kritik ist ein sehr wichtiger Bestandteil in einer Demokratie. Sofern man jedoch ernst genommen werden und populistischen Äußerungen etwas entgegensetzen will, sollte man nicht selbst platte Parolen verwenden. Stattdessen sollte man mit Verstand und guten Argumenten für eine demokratische politische Kultur streiten. Das Argumentationstraining hilft, die eigene politische Urteilsfähigkeit weiterzuentwickeln und die individuelle politische Handlungsfähigkeit auszubauen.
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Workshop 5

„Dem Populismus Paroli bieten! Ein Argumentationstraining gegen rechte und fremdenfeindliche Parolen“

Referent: Dr. Alexander Klier (Social Learning Consultant bei der Firma Beck et al. Services)
Zeitraum: 17.07. – 28.07.2017, 23.10. – 27.10.2017 oder 18.12. – 22.12.2017
Dauer: Drei Doppelstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Eine Workshopeinheit.

Online-Anmeldung

Dieses Argumentationstraining bietet eine „Handlungsanleitung“, wie man in verschiedenen Situationen mit rechtspopulistischen Parolen umgehen kann. Es geht dabei nicht um die Inhalte dieser Parolen, sondern um die (richtige) Art und Weise, im persönlichen Gespräch dagegen anzugehen. Was ist ein Argument? Was zeichnet dagegen rechtspopulistische bzw. flüchtlingsfeindliche Parolen aus? Und: wie kann man diesen erfolgreich entgegentreten? Rechte Meinungen und fremdenfeindliche Positionen tauchen mittlerweile sehr oft in Diskussionen oder unvermittelt im Rahmen von Seminaren auf. Darauf sofort, eindeutig und treffend reagieren zu können, wünschen sich viele. In diesem Workshop soll auf eine solche Situation vorbereitet werden. Verbunden mit Möglichkeiten, aktiv in das Gegen-Argumentieren einzutreten.
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Workshop 6

„Hassrede und Fake-News im Internet – Erkennen – und Intervenieren“

Referent: Die Pastinaken
Zeitraum: 23.10. – 27.10.2017 oder 18.12. – 22.12.2017
Dauer: Eine Doppelstunde.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Zwei Workshopeinheiten.

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Ob Rassismus, Antisemitismus, Homophobie oder andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit: Hassrede ist im Internet ein weit verbreitetes Phänomen und findet oftmals in den Sozialen Medien statt. Zudem finden sich immer mehr Fake-News im Internet. Wie können SchülerInnen jedoch auf diese Phänomene reagieren? In dem Workshop lernen sie Hassrede und Fake-News zu erkennen und erfahren, wie man mit passender Gegenrede dagegen vorgehen kann.
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Workshop 7

„Rechtsextremismus erkennen – Symbole, Jugendkultur und Musik“

Referent: Johannes Scholz, Fachinformationsstelle Rechtsextremismus
Zeitraum: 23.10. – 27.10.2017 oder 18.12. – 22.12.2017
Dauer: Drei Doppelstunden an einem Schultag.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 9. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Eine Workshopserie.

Online-Anmeldung

Die Workshops umfassen die drei folgenden Themen und finden an einem Tag aufeinander aufbauend statt.

Thema 1: Rechte Codes & Kleider und Symbole
Der Neonazi von heute trägt schon lange keine Bomberjacke und Springerstiefel mehr. Die rechte Szene nutzt zunehmend eigene Labels und Symbole, die erst auf den zweiten Blick als rechts zu erkennen sind. Im Workshop werden verschiedene rechte Codes und Symbole erläutert. Ziel ist es, Jugendliche über das Versteckspiel der Neonazis aufzuklären.

Thema 2: Rechte Jugendsubkulturen und Lebenswelten
In den Medien wird nach wie vor das Bild eines glatzköpfigen Neonazi-Skinheads vermittelt, wenn über rechte Übergriffe oder Straftaten berichtet wird. Doch längst haben sich neben diesem Stereotyp weitere Formen rechter Jugendkulturen entwickelt, deren Ziel es ist bereits vorhandene Jugendkulturen zu unterwandern und mit rechten Inhalten zu besetzen.

Thema 3: Musik als Einstiegsdroge – Rechte Musik von Grauzone bis Nazi-Metal
„Nur weil ich stolz auf Deutschland bin, bin ich noch lang kein Nazi“. Solche oder ähnliche Statements bekommt man mittlerweile des Öfteren von Anhänger*innen der sogenannten Grauzone an den Kopf geworfen. Ist dieses Phänomen um den großen Protagonisten „Frei.wild“ und den vielen weiteren Bands im Fahrwasser des Deutschrocks nur ein harmloser Trend oder wird hier der Weg für durchaus radikalere Bands geebnet? Neben dem Thema Grauzone sollen in diesem Workshop auch weitere Spielarten verschiedener rechtsextremer subkultureller Musikrichtungen besprochen werden.

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Online-Anmeldung

Die Teilnehmendenzahl für die Workshops ist auf 20 Personen beschränkt, eine Voranmeldung ist erforderlich. Eine frühzeitige Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmer_innenzahl zu empfehlen.
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Der Teilnehmendenbeitrag von 5 Euro wird für die Verpflegung während der Veranstaltung erhoben. Der Unkostenbeitrag wird bei der Veranstaltung entrichtet.

Alle Veranstaltungen finden im Max Mannheimer Studienzentrum, Rosswachstr. 15 in Dachau statt. (Bus 726 vom Bahnhof Dachau, Haltestelle: John-F.-Kennedy-Platz)

Zum Buchungsvorgang

Anhand der obenstehenden Anmeldungslinks können sie die jeweiligen Workshops an den gewünschten Tagen buchen und sehen gleich, ob dieser noch verfügbar ist. Die Buchung erfolgt verbindlich über eine Kalenderfunktion. Sobald die Buchung erfolgt ist, erhalten Sie eine Bestätigung per Mail. Wir kontaktieren dann den Anbieter, der sich anschließend bei Ihnen meldet, um organisatorische Details und den Ablauf abzusprechen.

Mit der Bestätigungsmail erhalten Sie Feedbackbögen für Lehrkräfte/Schulleitung und für Schüler/-innen. Wir bitten Sie, die ausgefüllten Bögen nach Ablauf des Workshops an uns zu senden. Nur so können wir eine dauerhaft hohe Qualität unserer Angebote sicherstellen.

Anmeldefrist für die Workshops im Juli: 07.07.2017
Anmeldefrist für die Workshops im Herbst: 29.09.2017
Kostenträger: Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Dachau
Projektdurchführung: Runder Tisch gegen Rassismus Dachau e.V. und Kreisjugendring Dachau

Ansprechpartner

Dr. Robert Philippsberg
Pädagogischer Mitarbeiter
Partnerschaft für Demokratie
Mittermayerstraße 22-24
85221 Dachau
Tel. 08131-2717042
Fax 08131-72398
philippsberg•kjr-dachau,de