Workshop-Angebote für weiterführende Schulen im Landkreis Dachau

Wir bieten Ihnen folgende Workshops an, die Sie kostenfrei buchen und an Ihrer Schule durchführen können:

Workshop 1

„Rekrutierungsstrategien des Rechtsextremismus und Rechtspopulismus“

Referent: Felix Benneckenstein, Aussteigerhilfe Bayern
Zeitraum: 18.07. – 28.07.2017, 23.10. – 27.10.2017 oder 18.12. – 22.12.2017. An dem Workshop (inkl. Filmvorführung) können bis zu drei Klassen gleichzeitig teilnehmen
Dauer: Vier Schulstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Drei Workshopeinheiten.

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Zunächst wird der Dokumentarfilm „Brennpunkt München“ gezeigt. Im Anschluss daran wird Benneckenstein – selbst bekannter Aussteiger aus der Nazi-Szene – mit den Schülerinnen und Schülern über den Film diskutieren und erzählen mit welchen Mitteln er in diese Zusammenhänge gelockt wurde und wie es ihm gelang wieder auszusteigen. Daraufhin können die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen und anhand seiner Schilderung lernen, wie weit die Neonazi-Szene in Wirklichkeit von ihren selbst propagierten Idealen entfernt ist und wie mühsam und gefährlich ein Ausstieg aus der Szene ist.
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Workshop 1

„Alle Muslime sind…“

Referenten: Teamende von Ufuq e.V.
Zeitraum: 01.03. – 15.11.2020
Dauer: 4-8 Schulstunden, je nach Bedarf
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: (4/4)

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Unsere Workshops richten sich an muslimische und/oder nicht-muslimische Jugendliche. Die Jugendlichen setzen sich im Rahmen des Workshops mit Stereotypen und Ressentiments auseinander – insbesondere gegen Islam und Muslim*innen. Menschen, die als Muslim*innen eingeordnet werden, sind mit Stereotypen und rassistischen Zuschreibungen konfrontiert. Aber auch andere Personengruppen werden aufgrund ihres Aussehens, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Herkunft diskriminiert. Doch was sind überhaupt Diskriminierung und Rassismus? Und wie kann man damit umgehen? In diesem Workshop arbeiten die Jugendlichen zu Mechanismen von Diskriminierung, Rassismus und reflektieren, wie (eigene) Bilder und Vorstellungen entstehen. Sie tauschen sich über ihre Themen, (Diskriminierungs-)Erfahrungen und Zivilcourage aus und diskutieren gemeinsam, welche bestärkenden Möglichkeiten es gibt, gegen Diskriminierung und Rassismus vorzugehen.“

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Workshop 2

„Sexuelle Minderheiten, Diskriminierung und Coming-out“

Referenten: Diversity@school
Zeitraum: 10.02. – 30.11.2020
Dauer: Zwei Schulstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: (1/4)

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Hauptbestandteil eines Schulbesuchs sind die Fragen der Schülerinnen und Schüler, die altersgerecht, oftmals autobiographisch und immer pädagogisch verantwortlich beantwortet werden. Dabei geht es hauptsächlich um Themen aus dem alltäglichen Leben, um der nach wie vor vorhandenen Ablehnung und Diskriminierung von Menschen mit anderen, nicht-heterosexuellen Orientierungen zu begegnen. An dem Workshop kann eine Klasse teilnehmen. In einer offenen Gesprächs- und Diskussionsrunde im Stuhlkreis sollen unter anderem auch Vorurteile z.B. gegenüber Homosexuellen zur Sprache kommen und diesen begegnet werden. Daher sollen Lehrkräfte nicht am Workshop teilnehmen, um Offenheit der Gesprächsteilnehmer zu gewährleisten. Diversity@school arbeitet jungen ausgebildeten Referent*innen nach dem Peer-to-peer Konzept. Weitere Informationen zu dem Anbieter finden Sie hier:
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Workshop 3

„Digitale Zivilcourage“

Referenten: LoveStorm
Zeitraum: 25. oder 26.06.2020
Dauer: Vier Schulstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: (1/1)
Hinweis: Bitte Workshop über steinbauer•kjr-dachau,de anfragen.

 

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Hass und Mobbing im Netz sind allgegenwärtig und oft Fragen sich die Menschen, ob und was wir dagegen tun könnten. Denn das Eingreifen im Netz ist keineswegs einfach, sondern muss trainiert und geübt werden. Damit wir Menschen gegen Gewalt im Netz schützen können, ist Zivilcourage notwendig. Das heisst: Vorfälle melden, Gegenrede trainieren und klar aufstehen und Position beziehen: „Stopp, hier wird die Menschenwürde verletzt. In diesem Schulworkshop legen wir gemeinsam die Grundlagen für Gegenrede und trainieren diese ganz direkt und in Selbsterfahrung – im sicheren und zertifizierten Trainingsraum von LOVE-Storm. „LOVE-Storm“ setzt dabei auf das Erfahrungslernen durch Anwendung in digitalen Rollenspielen unter Anleitung einer Trainer*in. So wird sichergestellt, dass „Wissen“ zu Gegenrede nicht allein theoretisches Wissen bleibt.

Workshop 5

„Dem Populismus Paroli bieten! Ein Argumentationstraining gegen rechte und fremdenfeindliche Parolen“

Referent: Dr. Alexander Klier (Social Learning Consultant bei der Firma Beck et al. Services)
Zeitraum: 17.07. – 28.07.2017, 23.10. – 27.10.2017 oder 18.12. – 22.12.2017
Dauer: Drei Doppelstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Eine Workshopeinheit.

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Dieses Argumentationstraining bietet eine „Handlungsanleitung“, wie man in verschiedenen Situationen mit rechtspopulistischen Parolen umgehen kann. Es geht dabei nicht um die Inhalte dieser Parolen, sondern um die (richtige) Art und Weise, im persönlichen Gespräch dagegen anzugehen. Was ist ein Argument? Was zeichnet dagegen rechtspopulistische bzw. flüchtlingsfeindliche Parolen aus? Und: wie kann man diesen erfolgreich entgegentreten? Rechte Meinungen und fremdenfeindliche Positionen tauchen mittlerweile sehr oft in Diskussionen oder unvermittelt im Rahmen von Seminaren auf. Darauf sofort, eindeutig und treffend reagieren zu können, wünschen sich viele. In diesem Workshop soll auf eine solche Situation vorbereitet werden. Verbunden mit Möglichkeiten, aktiv in das Gegen-Argumentieren einzutreten.
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Workshop 4

„Gesellschaftliche Ausgrenzungsmechanismen und Diskriminierung im Alltag“

Referent: Die Pastinaken
Zeitraum: KW 43 (19.10. – 23.10.20) und KW 50 (07.12. – 11.12.20)

Dauer: Drei Schulstunden.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 9. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: (2/2)

Hinweis: Bitte bei Anfrage folgende Mailadresse in Cc setzen: pastinaken•agfp,de

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Kinder und Jugendliche sehen sich, genauso wie Erwachsene, konfrontiert mit vielfältigen Vorurteilen. Diese können in Verbindung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen zu diskriminierenden Strukturen führen, die die Teilhabemöglichkeiten von Menschen beschränken. Ausgehend davon wollen wir mit Jugendlichen darüber ins Gespräch kommen, welche Voraussetzungen nötig sind um am politischen und gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Welche Bedingungen gibt es für Teilhabe – und welche Gruppen werden aufgrund welcher Zuschreibungen oder Merkmalen ausgegrenzt?

In dem Workshop wollen wir uns darüber hinaus mit gesellschaftlichen Ausgrenzungsmechanismen, dem Konzept der Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie verschiedenen Diskriminierungsdimensionen beschäftigen. Dabei werden zielgruppenspezifische und interaktive Methoden verwendet, die zu Diskussionen anregen sollen.

Der Workshop wird durchgeführt von Referent*innen aus dem Bildungskollektiv „Die Pastinaken“.

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Workshop 7

„Rechtsextremismus erkennen – Symbole, Jugendkultur und Musik“

Referent: Johannes Scholz, Fachinformationsstelle Rechtsextremismus
Zeitraum: 23.10. – 27.10.2017 oder 18.12. – 22.12.2017
Dauer: Drei Doppelstunden an einem Schultag.
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 9. Jahrgangsstufe.
Verfügbarkeit: Eine Workshopserie.

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Die Workshops umfassen die drei folgenden Themen und finden an einem Tag aufeinander aufbauend statt.

Thema 1: Rechte Codes & Kleider und Symbole
Der Neonazi von heute trägt schon lange keine Bomberjacke und Springerstiefel mehr. Die rechte Szene nutzt zunehmend eigene Labels und Symbole, die erst auf den zweiten Blick als rechts zu erkennen sind. Im Workshop werden verschiedene rechte Codes und Symbole erläutert. Ziel ist es, Jugendliche über das Versteckspiel der Neonazis aufzuklären.

Thema 2: Rechte Jugendsubkulturen und Lebenswelten
In den Medien wird nach wie vor das Bild eines glatzköpfigen Neonazi-Skinheads vermittelt, wenn über rechte Übergriffe oder Straftaten berichtet wird. Doch längst haben sich neben diesem Stereotyp weitere Formen rechter Jugendkulturen entwickelt, deren Ziel es ist bereits vorhandene Jugendkulturen zu unterwandern und mit rechten Inhalten zu besetzen.

Thema 3: Musik als Einstiegsdroge – Rechte Musik von Grauzone bis Nazi-Metal
„Nur weil ich stolz auf Deutschland bin, bin ich noch lang kein Nazi“. Solche oder ähnliche Statements bekommt man mittlerweile des Öfteren von Anhänger*innen der sogenannten Grauzone an den Kopf geworfen. Ist dieses Phänomen um den großen Protagonisten „Frei.wild“ und den vielen weiteren Bands im Fahrwasser des Deutschrocks nur ein harmloser Trend oder wird hier der Weg für durchaus radikalere Bands geebnet? Neben dem Thema Grauzone sollen in diesem Workshop auch weitere Spielarten verschiedener rechtsextremer subkultureller Musikrichtungen besprochen werden.

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Online-Anmeldung

Die Teilnehmendenzahl für die Workshops ist auf 20 Personen beschränkt, eine Voranmeldung ist erforderlich. Eine frühzeitige Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl zu empfehlen.
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Der Teilnehmendenbeitrag von 5 Euro wird für die Verpflegung während der Veranstaltung erhoben. Der Unkostenbeitrag wird bei der Veranstaltung entrichtet.

Alle Veranstaltungen finden im Max Mannheimer Studienzentrum, Rosswachstr. 15 in Dachau statt. (Bus 726 vom Bahnhof Dachau, Haltestelle: John-F.-Kennedy-Platz)

Zum Buchungsvorgang

Anhand der oben stehenden Links zur Anmeldung buchen sie verbindlich die jeweiligen Workshops an den gewünschten Tagen direkt beim Anbieter. Mit diesem klären sie auch die organisatorischen Details ab. Bei der Beschreibung jedes Workshopangebots sehen sie zudem, wie viele derzeit noch verfügbar sind.

Letztmöglicher Termin für Workshopdurchführung: 30.11.2020

Kostenträger: Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Dachau
Projektdurchführung: Kreisjugendring Dachau

Ansprechpartner

Stefanie Steinbauer
Pädagogische Mitarbeiterin
Partnerschaft für Demokratie
Mittermayerstraße 22-24
85221 Dachau
Tel. 08131-35678-20
Fax 08131-35678-99
steinbauer•kjr-dachau,de