Der KJR als Partner der Gemeinden

Der Kreisjugendring (KJR) bietet den Gemeinden des Landkreises Dachau an, ihre Aufgaben im Bereich der Jugendarbeit auf vertraglicher Basis zu übernehmen. Drei Gesichtspunkte bilden dabei die Basis für die Zusammenarbeit:

  • Enge Zusammenarbeit des KJR mit der Gemeinde, gemeinsame Erstellung, Evaluation und Weiterentwicklung des Konzeptes.
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  • Umsetzung des § 11/1 SGB VIII: „Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen.“
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  • Abdeckung des gesamten Spektrums der Jugendarbeit durch den KJR: Aufsuchende Jugendarbeit, Jugendtreffs, Jugendorganisationen, Formen der Mitbestimmung, Jugendkultur

Leistungen des KJR für die Gemeinden

  • Formulierung der Ziele und Aufgaben der Jugendarbeit in den Gemeinden gemeinsam mit dem Jugendausschuss der Gemeinde und in Abstimmung mit dem jeweiligen Bürgermeister. Grundlage dafür sind die entsprechenden Gesetze und die fachlich anerkannten Standards der Jugendarbeit.
  • Verantwortung für die Umsetzung der Ziele und Aufgaben der Jugendarbeit in den Gemeinden.
  • Koordinierung des Ferienprogramms
  • Geschäftsführung für den Jugendausschuss
  • Zusammenarbeit mit den freien Trägern der Jugendarbeit, den Vereinen mit Jugendarbeit und den Schulen der Gemeinden.
  • Förderung der Zusammenarbeit mit der Jugendpflege der anderen Gemeinden des Landkreises und mit dem Kreisjugendpfleger
  • Unterstützung bei Veranstaltungen mit gemeindeübergreifendem Charakter (z.B. Jugendkulturveranstaltungen, Jugendleiterausbildung)
  • Beratung bei jugendrechtlichen Fragen
  • Personalverwaltung, insbesondere Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Personalgewinnung, Beendigung von Arbeitsverhältnissen, Dienst- und Fachaufsicht über die Fachkräfte.

Vorteile der Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden

Aus einer Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden mit einem fachlichen Träger ergeben sich die folgenden Vorteile:

  • Koordinierung der Aktionen und Einrichtungen der Gemeinden
  • Erweiterung der Angebotspalette und Nutzung von Synergieeffekten
  • Ergänzender Einsatz der Fachkräfte zur Reduzierung von Ausfallzeiten (Urlaub, Krankheit, Fortbildung, Personalwechsel), zur kurzzeitigen Personalverstärkung in Problemsituationen und zur Unterstützung bei größeren Veranstaltungen
  • Fachliche Steuerung der Jugendarbeit
  • Kollegiale Anbindung der Fachkräfte

Vorteile für die Gemeinde

Die Zusammenarbeit mit dem KJR hat für die Gemeinde folgende Vorteile:

  • Dauerhafte und abgesicherte Trägerstruktur aufgrund des institutionellen Aufbaus des KJR
  • Nutzung eines breiten Spektrums an „Knowhow“ seitens des KJR in folgenden Bereichen: Verbandliche und offene Jugendarbeit, Kooperation und Koordination, Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen, Ausbildung und Anleitung, Veranstaltungsmanagement
  • Verstärkte Förderung und Einbeziehung Ehrenamtlicher in die Jugendarbeit

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